Vorraussetzungen zur Fährtenarbeit

Der Fährtenhund sollte u. a. eine für die Riechleistung optimale Nasenform haben, eine hohe bis mittlere Reizschwelle besitzen, regelmäßig trainiert werden, weil die Riechleistung in erster Linie vom Trainingsumfang und von der Trainingsqualität abhängt.

Das Riechorgan des Hundes setzt sich zusammen aus der Nase und den Nasennebenhöhlen, den Riechnerven, die die Signale an das Riechhirn weiterleiten. Die Riechfläche umfasst mehr als

50 % des Naseninneren. Das Riechhirn umfasst 1/8 des Hundehirns. Die Riechfähigkeit ist so stark ausgeprägt, dass der Hund z.B. Buttersäure (Schweiß) etwa eine Million mal besser riecht als der Mensch. Das individuelle Riechvermögen des Hundes hängt jedoch von der Körpergröße, der Nasenform, der Nasenauskleidung und dem Pigmentreichtum im Bereich der Riechnerven ab. z.B. haben kleinere Hunde weniger Riechzellen als große (Dackel ca. 125 Millionen – Deutscher Schäferhund ca. 220 Millionen).